Archiv statt Aktuelles

Seit Anfang 2014 arbeite ich an meinem Kulturblog Ars tremonia, gleichzeitig zwei Projekte aktuell zu halten, ist für mich zeitlich nicht machbar. Daher konzentriere ich mich auf Ars tremonia.

Um nicht für Irritationen zu sorgen, verwandele ich den Blog „Innenstadt-Ostblog“ in eine Art Archiv. Sämtliche Texte sollten noch zugänglich sein und auch die Verlinkungen müssten noch funktionieren.

 

 

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Intermodellbau immer internationaler

Dr. Claus Oliver Bölling, Chirurg und leidenschaftlicher Modellbauer, vor einem seiner Oldtimer-Flugmodelle.
Dr. Claus Oliver Bölling, Chirurg und leidenschaftlicher Modellbauer, vor einem seiner Oldtimer-Flugmodelle.

561 Aussteller aus 17 Nationen zeigen ihr Können und ihre Produkte auf der Intermodellbau 2014, die vom 09. bis 13. April in den Dortmunder Westfalenhallen ihre Zelte aufschlägt.

 

Der Trend bei den Fluggeräten heißt weiterhin „Quad- oder Multicopter“, auch Drohnen genannt. Der deutsche Modellfliegerverband (DMFV) hat jetzt zum ersten Mal einen Experten auf seinem Stand, der die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert.

Ansonsten können die Besucher rasante Flugshows erleben, unter anderem mit Martin Münster, einem sechsjährigen Flugshow-Kunstpilot.

 

Eisenbahnmodellbauer überraschen die Besucher mit 27 Anlagen, darunter einigen, die Premiere in Deutschland feiern. Die Straßenbahnfreunde Hemer zeigen auf der Intermodellbau drei Modellbahnanlagen, unter anderem die Iserlohner Kreisbahn im Maßstab 1:22,5.

 

Maritim wird es in Halle 5. Hier hat der Schiffsmodellsport seine Heimat. Zu sehen ist im großen Becken eine Kollision, einen Untergang und ein simuliertes Feuer an Bord.

Auf der Messe ist erneut der MBV Hofstade aus Belgien. sie präsentieren ihr Diorama „Cherbourg Anno 1944″. Auf einer Fläche von 3*12 Metern wird ein realistisches Abbild der alliierten Landung im 2. Weltkrieg in der Normandie gezeigt.

 

Bei der Intermodellbau 2014 sind beim RC-Modellbau mehr als 120 Fahrer am Start. Selbst das Petit RC-Race, das normalerweise in Paris stattfindet, wird dieses Mal in Dortmund ausgetragen.

Der Nachwuchs steht dieses Jahr besonders im Fokus. Daher wurde der Familiensonntag eingeführt. Am 13. April kann die komplette Familie (mit bis zu drei Kindern) zum Preis von 23,50 € (Online-Ticket) einen ganzen Tag auf der Intermodellbau verbringen. An der Tageskasse kostet das Familienticket 27 €.

 

Eintrittspreise: Erwachsene mit Online-Ticket 11,50 €, Tageskasse 14 €; Kinder (6 bis 13 Jahre) mit Online-Ticket 5 €, an der Tageskasse 6 €.

Das Nachmittagsticket (Zutritt ab 14 Uhr) kostet als Online-Ticket 6 €, an der Tageskasse ebenfalls 6 €.

 

Die Öffnungszeiten der Messe ist Mittwoch bis Samstag von 9 bis 18 Uhr und Sonntag von 9 bis 17 Uhr.

 

Informationen und Tickets unter www.intermodellbau.de

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SCHÜTTGUT 2014 in drei Messehallen

Das Logo der kommenden SCHÜTTGUT 2014 in den Westfalenhallen Dortmund.
Das Logo der kommenden SCHÜTTGUT 2014 in den Westfalenhallen Dortmund.

Positive Nachrichten aus Dortmund: Die Fachmessen SCHÜTTGUT und RECYCLING-TECHNIK, die am 21. und 22. Mai 2014 in den Messe Westfalenhallen in Dortmund stattfinden, weisen ein Rekordwachstum auf. So sind die Messehallen 4 und 5 bis auf den letzten Platz ausgebucht. In der neu eröffneten Messehalle 6 sind aktuell noch 20% an Ausstellungsfläche verfügbar. Insgesamt haben sich rund 400 Aussteller zur SCHÜTTGUT & RECYCLING-TECHNIK 2014 angemeldet.

 

Neben dem Wachstum der Ausstellung erweitert sich auch das inhaltliche Angebot der beiden Messen: die vier Vortragsforen mit insgesamt 60 Fachvorträgen, sowie die Premiere des 1. Deutschen Brand- und Explosionsschutzkongressen, in dessen Rahmen große Live-Explosionen und Brand-Simulationen auf dem nahegelegenen Testgelände der DMT stattfinden werden, ermöglichen einen vielfältigen und intensiven Erfahrungs- und Informationsaustausch. Podiumsdiskussionen wie „Messtechnik in Schüttgütern“ oder Vorträge wie „Fließfähigkeit und Lagerung von Pulvern und Schüttgütern“ zeigen, dass die SCHÜTTGUT auch eine Messe zur inhaltlichen Vertiefung ist.„Unser Fokus liegt in diesem Jahr insbesondere auf dem fachlichen Austausch mit Experten. Neben unserer klassischen Besucher-Lounge realisieren wir mit dem innovativen Modell der Business Bar im Zentrum der Messehalle 4 erstmals eine Kombination aus Ausstellung, Networking und Gastronomie“ sagt Sandrina Josephs, Marketing Projekt Leiterin der Messe bei der easyFairs. Neu sind auch sogenannte “Guided Tours, geführte themenbezogene Messe-Rundgänge, sowie ein interaktiver Besucher-Parcours.

 

Zum ersten Mal findet der 1. Deutsche Brand- und Explosionsschutzkongress in Kooperation mit dem INDEX® e.V. (Intercontinental Association of Experts for INDustrial EXplosion Protection e.V.) parallel zu den Fachmessen SCHÜTTGUT und RECYCLING-TECHNIK 2014 statt. Der interdisziplinäre Fachkongress vereint thematisch die Branchen Brandschutz und Explosionsschutz und bietet Fachleuten beider Branchen eine Plattform um sich auf dem Gebiet des industriellen Brand- und Explosionsschutzes weiterzubilden.

 

Unter www.easyfairs.com/schuettgut-de kann sich der Besucher vorab online registrieren, den Ausstellerkatalog einsehen und frühzeitig Termine mit Ausstellern vereinbaren. Durch die Vorregistrierung können Wartezeiten am Eingang vermieden werden. Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenpflichtig (Preis der Eintrittskarte beträgt € 25).

 

Für Besucher, die über Aussteller oder Medienpartner eingeladen werden, ist der Besuch weiterhin kostenfrei. SCHÜTTGUT 2014, 21. – 22. Mai 2014, Messe Westfalenhallen Dortmund, www.easyfairs.com/schuettgut-de

RECYCLING-TECHNIK 2014, 21. – 22. Mai 2014, Messe Westfalenhallen Dortmund, www.easyfairs.com/recycling-de

 

 

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Creativa immer internationaler

Podium bei der Pressekonferenz zur Creativa 2014 (v.l.n.r.) Panahi Zielonka (Inhaberin glasperlen.de), Gudrun Angelis (Vertreterin Gastland Kenia), Annette Bobsien (Projektleiterin Sonderschauen), Sabine Loos (Hauptgeschäftsführerin Westfalenhallen Dortmund) und Andreas Weber (Pressesprecher Westfalenhallen Dortmund).
Podium bei der Pressekonferenz zur Creativa 2014 (v.l.n.r.) Panahi Zielonka (Inhaberin glasperlen.de), Gudrun Angelis (Vertreterin Gastland Kenia), Annette Bobsien (Projektleiterin Sonderschauen), Sabine Loos (Hauptgeschäftsführerin Westfalenhallen Dortmund) und Andreas Weber (Pressesprecher Westfalenhallen Dortmund).

Vom 19. bis 24. März 2014 startet wieder die Creativa in der Messe Westfalenhallen. 23 Nationen aus Europa sind auf der Messe vertreten, das Gastland dieses Jahr ist Kenia.

 

Fünf Tage dreht sich in den hallen 3B bis 8 alles um kreatives Gestalten. Das Themenspektrum reicht von Handarbeit, Malen und Zeichnen über Basteln und Handwerken bis hin zu Schmuck, Puppen und Spielzeug.

 

Auf der Creativa 2014 finden mit der LandGarten, dem Puppen- & Bärenmarkt sowie der PerlenExpo drei begleitende Messen statt. Im vergangenen Jahr verzeichnet die Creativa rund 80.000 Besucher. Die meisten davon Frauen, nur 9 Prozent der Besucher sind Männer.

 

Handarbeit ist wieder im Kommen. Der Gesamtmarkt für Handarbeitsmarkt beläuft sich jährlich auf 1,2 Millionen Euro, 400 Millionen Euro werden für Stoffe ausgegeben.

Einen breiten Raum nehmen die Sonderschauen und Workshops ein.Eher theoretische Themen werden im Saal 31 angesprochen wie beispielsweise „Berufsbilder im Bereich Mode – Information, Kontakte, Karrierewege“, praktisch geht es im Saal 34 zu wie zum beispiel der Workshop „Weben mit einfachen Mitteln“.

Das Ticket an der Tageskasse kostet 11 Euro. Das Online-Ticket zur Creativa und den drei messen LandGarten, PerlenExpo und Puppen- & Bärenmarkt kostet für Erwachsene 10 Euro, Kinder von 6 bis 13 Jahren zahlen online nur 4 Euro. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei.

Die Creativa ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Mehr Informationen unter www.creativa.info

 

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Strategien gegen invasive Arten

 

90 Aussteller informieren in Halle 5 die Fachbesucher.
90 Aussteller informieren in Halle 5 die Fachbesucher.

Am 19. und 20. Februar 2014 findet in Dortmund zum 11. Mal die internationale Fachmesse der Hygieneberufe und Schädlingsbekämpfer (EUROCIDO) statt. Mehr als 90 Aussteller präsentieren sich den etwa 2.000 Besuchern.Das Motto der diesjährigen Messe sind invasive Arten, wie etwa der Amerikanische Waschbär, die Asiatische Tigermücke oder exotische Laubholzbockkäfer. Diese ursprünglich nicht in Europa heimischen Arten breiten sich immer stärker in Deutschland aus.

 

Durch die im letzten Jahr in Kraft getretene Biozidverordnung befindet sich die Branche im Umbruch. Viele Nischenprodukte haben keine Zulassung erhalten oder laufen nach Übergangsregelungen aus. Daher setzt die EUROCIDO auch auf den Dialog mit Behörden wie dem Umweltbundesamt. Doch Schädlingsbekämpfung ist kein nationales Problem: „Die Musik spielt in Brüssel“, so Andreas Beckmann, der Geschäftsführer des Deutschen Schädlingsbekämpferverbandes angesichts neuer europäischer Richtlinien.

 

Die EUROCIDO entwickelt sich zur Europäischen Leitmesse für die Hygieneberufe. Neben den Deutschen Betrieben, haben sich in diesem Jahr viele internationale Gäste angemeldet. „Die Neugier im Ausland wegen unserer Ausbildung ist groß“, so Beckmann.

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Jagd & Hund 2014 gestartet

Bis zum 09. Februar 2014 stehen die Westfalenhallen von 10 bis 18 Uhr im Banne der beiden Messen „Jagd & Hund“ sowie „Fisch und Angel“. Zum ersten Mal präsentieren sich die Messen als zwei eigenständige Veranstaltungen.

 

Die Jagd & Hund setzt auf ein breites Spektrum an Themen: Vom Wildbret über Tarnkleidung bis hin zu beheizbarer Unterwäsche ist alles vorhanden, was das Jägerleben einfacher macht. In der Halle 8 zeigen alle Jagdgebrauchshunderassen ihr Können. Etwa 1.300 Hunde werden auf der Messe vertreten sein.

Altbekanntes hat dort auch seinen Platz: der beliebte Hirschruferwettbewerb hat ebenso seinen Platz wieder der Geländewagen-Parcours, bei dem gezeigt wird, worauf man beim Fahren im schwierigen Gelände achten muss.

Umweltschutz ist ebenfalls ein großes Thema: Neben der „rollenden Waldschule“ zeigt die Sonderschau „Energie aus Wildpflanzen“, dass Biogaserzeugung aus Biomasse enger mit den Zielen des Umweltschutzes verzahnt werden können.

 

Nach jahrelangem Dasein als „Beimesse“ macht sich die „Fisch & Angel“ selbstständig. In den Hallen 2, 2N und 3A dreht sich alles um Fisch und Fang. Auch hier steht der Naturschutz ganz vorne: Themen wie „Hilfe für bedrohte Fischarten“ drehen sich um selten gewordene Arten wie Äsche oder Quappen.

 

Eintrittspreise „Fisch & Angel“

Erwachsene: Online-Ticket 9 EUR, Tageskasse 12 EUR

Jugendliche, Schüler, Studenten, Auszubildende: Online-Ticket 5 EUR, Tageskasse 7,50 EUR

Kinder 6 – 13 Jahre: Online-Ticket 3,50 EUR, Tageskasse 6 EUR

Die preisgünstigeren Online-Tickets sind im Internet auf www.fischundangel.de erhältlich.

www.fischundangel.de
www.facebook.com/fischundangel

 

Erwachsene: Online-Ticket 13 EUR, Tageskasse 16 EUR

Jugendliche, Schüler, Studenten, Auszubildende: Online-Ticket 8 EUR, Tageskasse 10,50 EUR

Kinder 6 – 13 Jahre: Online-Ticket 5,50 EUR, Tageskasse 8 EUR

Die preisgünstigeren Online-Tickets sind im Internet auf www.jagdundhund.de erhältlich.

Das Ticket der JAGD & HUND berechtigt auch zum kostenlosen Besuch der neuen Messe FISCH & ANGEL, die zeitgleich in den Hallen 2, 2N und 3A stattfindet.

www.jagdundhund.de
www.facebook.com/jagdundhund

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Neukonzeption der Dauerausstellung Steinwache

Steinwache präsentierte Jahresrückblick und Vorschau (v.l.n.r.) Jochen Meis (GeoMobile Dortmund), Christina Steuer (Geschichtsmanufaktur Dortmund), Dr. Stefan Mühlhofer (Leiter der Steinwache) und Markus Günnewig (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Steinwache).
Steinwache präsentierte Jahresrückblick und Vorschau (v.l.n.r.) Jochen Meis (GeoMobile Dortmund), Christina Steuer (Geschichtsmanufaktur Dortmund), Dr. Stefan Mühlhofer (Leiter der Steinwache) und Markus Günnewig (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Steinwache).

Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache arbeitet an der Neukonzeptionierung der über 20 Jahre alten Dauerausstellung sowie einer baulichen Erweiterung der Räumlichkeiten zu einem modernen Lern- und Erinnerungsort. Zu den weiteren Projekten für 2014 gehören ein Gedenkbuch für die verfolgten und ermordeten Dortmunder Jüdinnen und Juden sowie die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg, der vor 100 Jahren seinen unheilvollen Anfang nahm.

 

„Die Ausstellung ist von der Optik und den Texten in die Jahre gekommen“, erklärte Dr. Stefan Mühlhofer, der wissenschaftliche Leiter der Steinwache. „Wir wollen die Steinwache als Ort der Polizeigewalt ernster nehmen.“ 2013 besuchten 20.540 die Steinwache, im Jahr davor waren es 20.120 Menschen. „Damit haben wir unsere Kapazitätsgrenze erreicht“, so Mühlhofer weiter.

 

Zu den baulichen Änderungen gehört der Wunsch nach mehr Seminarräumen, die Verbesserung der Toilettensituation oder die Neugestaltung des Eingangsbereichs. Zu den Kosten konnte Mühlhofer noch nichts sagen, auch nicht ob und wie lange die Steinwache schließen müsste, wenn umgebaut werden würde.

 

Neu ist seit Anfang 2014 eine kostenlose Steinwachen-App. Sie bietet Informationen zu 15 Orten im Innenstadtbereich, die im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus stehen. Für jeden dieser Orte sind Informationen und Bilder hinterlegt.

 

So sieht sie aus, die neue Steinwachen-App.
So sieht sie aus, die neue Steinwache-App.

Auf dem Programm für 2014 steht ein Gedenkbuch für die verfolgten und ermordeten Dortmunder Jüdinnen und Juden. Daneben soll für die Zwangsarbeiter ein Informations- und Gedenkort am Phoenixsee installiert werden.

 

1914 begann der Erste Weltkrieg. Deren Folgen haben die Weimarer Republik nachhaltig geprägt und nicht wenige Historiker sprechen vom „zweiten 30jährigen Krieg“, der den Zweiten Weltkrieg als mittelbare Folge des Ersten sieht. Sechs Vorträge über den Beginn und die Folgen des Krieges, der nachhaltig das Gesicht Europas geformt hat und drei Kaiser (nimmt man den Zaren dazu) ihre Kronen gekostet hat. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenlos. Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/dortmund

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Ein Mammut für Dortmund

Hoffen auf ein echtes Mammutskelett von Dick Mol (rechts): Dr. Klaus Stinshoff (Freunde des Naturkundemuseums) und Dr. Dr. Elke Möllmann (Direktorin des Naturkundemuseums).
Hoffen auf ein echtes Mammutskelett von Dick Mol (rechts): Dr. Klaus Stinshoff (Freunde des Naturkundemuseums) und Dr. Dr. Elke Möllmann (Direktorin des Naturkundemuseums).

Im Dortmunder Museum für Naturkunde soll ab 2016 ein Skelett einer Mammut-Kuh stehen. Dieses Skelett soll eines der Höhepunkt nach dem geplanten Umbau sein. Die Kosten für das Mammut-Projekt belaufen sich auf 200.000 €.

 

„Mammuts gibt es nicht um die Ecke zu kaufen“, konstatierte Museumsleiterin Elke Möllmann. Mammuts waren auch bei uns im Ruhrgebiet heimisch, bis sie vor rund 10.000 Jahren ausstarben. Viele gut erhaltene Skelette gibt es in Sibirien, am Oberrhein oder im Delta des Ur-Rheins, das sich jetzt in der Nordsee bei Süd-Holland befindet.

 

Das Mammut ist das Symbol für die Eiszeit. Kaum verwunderlich, dass es auch eine wichtige Rolle in dem „Ice Age“-Filmen spielt. Doch ein computergeneriertes Mammut wird das Naturkundemuseum nicht bekommen, es wird per Hand gepuzzelt. Denn für ein Skelett eines Mammuts braucht man etwa 185 Knochen. „Die meisten Knochen haben wir schon zusammen“, berichtete Dick Mol. Der hauptberufliche Zollbeamte ist nebenberuflich wissenschaftlicher Mitarbeiter für fossile Säugetiere am Naturhistorischen Museum Rotterdam. Mol gilt als führender Mammutexperte Europas.

 

Der Grund, warum eine Mammut-Kuh ins Museum kommt, ist einfach: Ein Mammut-Bulle hat eine zu große Schulterhöhe und hätte nicht ins Museum gepasst. Die Mammut-Kuh mit einer Schulterhöhe von 2,30 Metern ist schon idealer.

 

Damit aus dem Mammut-Plan Wirklichkeit wird, sucht der Verein der Freunde und Förderer des Naturkundemuseums Dortmund e.V. ab sofort Unterstützung. Spender und Sponsoren können auf verschiedene Weise helfen, das Mammut nach Dortmund zu holen.

So können alle Dortmunderinnen und Dortmunder Mammut-Merchandising-Produkte kaufen: Ob Aufkleber mit dem Schriftzug „Achtung Mammut!“, ein Ausgrabungsset „Entdecke dein eigenes Mammut-Skelett“, eine kleine Taschenlampe mit Mammut-Projektion oder ein etwa 25 Zentimeter großes Plüsch-Mammut: Für Preise zwischen einem Euro und 14,90 Euro sind die liebevoll gestalteten Fan-Produkte an verschiedenen Verkaufsstellen in Dortmund erhältlich. Dazu gehören vor allem das Museum für Naturkunde und der Online-Shop www.1-mammut-fuer-dortmund.de.

Der Erlös der Fan-Produkte fließt zu 100 Prozent in das Projekt „1 Mammut für Dortmund“.

Darüber hinaus helfen auch direkte Spenden auf das Konto Nr. 291 018 068, BLZ 440 501 99 der Freunde und Förderer des Naturkundemuseums Dortmund e.V. mit dem Stichwort „1 Mammut für Dortmund“.

 

Der Umbau der Dauerausstellung des Museums für Naturkunde beginnt in der zweiten Jahreshälfte 2014. Ab dann bleibt das Museum bis zur Wiedereröffnung Mitte 2016 geschlossen.

Das Museum für Naturkunde an der Münsterstraße 271 ist dienstags bis sonntags von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Am Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr ist das Haus geschlossen.
Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Menschen unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Ab sofort zu kaufen: Das Mammut in der Plüschvariante.
Ab sofort zu kaufen: Das Mammut in der Plüschvariante.
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Geburtstagsfeier der besonderen Art

Lassen am 19.12. den BVB hochleben: (v.l.n.r.)Susanne Steffens (Oesterholz-Grundschule), Annette Kritzler (Borsigplatz Verführungen), Silvia Schmidt (Stadtteil-Schule), Anette Plümpe (Borsigplatz Verführungen) und Veit Hohfeld (Stadtteil-Schule)
Lassen am 19.12. den BVB hochleben: (v.l.n.r.)Susanne Steffens (Oesterholz-Grundschule), Annette Kritzler (Borsigplatz Verführungen), Silvia Schmidt (Stadtteil-Schule), Anette Plümpe (Borsigplatz Verführungen) und Veit Hohfeld (Stadtteil-Schule)

Es geht um ein besonderes Geburtstagskind: Der BVB wird am 19. Dezember 104 Jahre alt und das wird am Geburtsort, der ehemaligen Gaststätte „Zum Wildschütz“ ( heute Pommes Rot Weiß) ab 19:09 Uhr gefeiert. Organisiert wird die Geburtstagsfeier von den Borsigplatz Verführungen.

 

Der Abend wird es in sich haben: Mit dabei sind musikalische Gäste wie Andy Schade und JO Marie Dominiak, Gregor Schnittker erzählt etwas aus seinem Buch „Unser ganzes Leben“ und hoffentlich von seinem Filmprojekt „Am Borsigplatz geboren“, das sich um das Leben von Franz Jacobi dreht. Sein Urenkel Gerrit Jacobi wird ebenfalls dabei sein.

Der BVB-Historiker Gerde Jkolbe wird durch den Abend führen und Petra Stücker und Sigi Held von der BVB-Fanbetreuung werden ebenfalls anwesend sein.

Im Mittelpunkt steht an diesem Abend wieder die Versteigerung von besonderen BVB-Devotionalien. Darunter ist beispielsweise die gerahmte Kopie des ersten Fotos vom Spiegelsaal im Wildschütz, Raritäten von Gerd Kolbe, ein handsigniertes Exemplar „Unser ganzes Leben“ von Schnittker oder ein Druck des Künstlers Wuilhelm Schlote aus dem Jahre 1909. Der Höhepunkt wird aber ein signiertes Trikot sein, mit vielen Unterschriften der Beteiligten des sogenannten Jahrhundertspiels der Borussia gegen Benfica Lissabon 1963. Mit unterschrieben hat auch der portugiesische Stürmerstar Eusébio.

Der Erlös der Versteigerung geht dieses Jahr an die Stadtteil-Schule am Borsigplatz. Sie will damit den Mädchentreff an ihrer Schule unterstützen.

 

Im vergangenen Jahr war die Oesterholz-Grundschule die Begünstigte der Versteigerung. Susanne Steffens von der Oesterholz-Grundschule erklärte: „Wir wollen mit den 1.200 € das Theaterprojekt „Haltestelle Borsigplatz“ auf den Weg bringen. Ab Januar arbeiten die Kinder in der Theaterwerkstatt an der Geschichte. Im Sommer, kurz vor den Ferien, wird das Stück aufgeführt.“ Veranstaltungsorte werden das Wichernhaus und die Lydiagemeinde sein.

Wer ein wenig Zeit mitbringt, kann sich schon vorher in Feierlaune bringen. Um 15 Uhr findet die letzte Tour „Weiße Wiese – Spurensuche zu den Wurzeln des BVB 09″ statt. Treffpunkt 15 Uhr an der Dreifaltigkeitskirche. Kostenpunkt 12 Euro/Person.

Um 18 Uhr findet ein Geburtstagsgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche statt.

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Vier-Länder-Turnier soll für Spielpraxis sorgen

DHB-Nationaltrainer Martin Heuberger will beim Vier-Länder-Turnier Spielpraxis für die WM-Qualifikation sammeln.
DHB-Nationaltrainer Martin Heuberger will beim Vier-Länder-Turnier Spielpraxis für die WM-Qualifikation sammeln.

Handball-Fans aufgepasst: Vom 03. bis 05. Januar 2014 findet in Dortmund, Krefeld und Oberhausen das Vier-Länder-Turnier statt. Am Freitag, dem 03. Januar heißt es um 20:15 Uhr in der Westfalenhalle Deutschland-Österreich.

 

„Es ist ein ganz wichtiger Meilenstein in unserer Vorbereitung für die WM-Qualifikation“, betonte Martin Heuberger, der Trainer der Deutschen Handball-Nationalmannschaft. Nach der verpassten EM-Qualifikation für das Turnier 2014 in Dänemark ist ein Stück Wiedergutmachung angesagt. „Wir werden die beste Mannschaft auf das Parkett schicken, ergänzt mit zwei bis drei jungen Spielern“, so Heuberger.

 

An die Westfalenhalle Dortmund hat Bundestrainer Heuberger sehr gute Erinnerungen. Als Co-Trainer erlebte er das Hauptrundenspiel gegen Frankreich bei der WM 2007 und war begeistert von der Atmosphäre.

 

Ähnlich sieht es DHB-Präsident Bernhard Bauer. „Wir sind in der Bringschuld“, erklärte er und hofft auf ein erfolgreiches Spiel im „Handballtempel“ Westfalenhalle.

 

Am Freitag, 03.Januar 2014 spielen in der Westfalenhalle um

18:00 Uhr Russland – Island

20:15 Uhr Deutschland – Österreich

 

Die Tickets kosten 38 € Innenraum nummeriert und 33 € freie Platzwahl im Rang. Jeweils 50 % Kinderrabatt (bis 11 Jahre). Gruppenrabatt für Vereine (8 Karten bezahlen und 10 Karten bekommen).

Internet: www.dhb.de/fans/tickets

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